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Montageanleitungen für erzgebirgische Handarbeit


Pyramide dreht sich nicht

Glaslager mit Kratzern

Fehleranalyse Lager:

Zunächst wird überprüft, ob auf der Oberseite des Lagers Kratzer oder Vertiefungen erkennbar oder fühlbar sind. Diese Vertiefungen können auch sehr klein und mit dem bloßen Auge kaum sichtbar sein. Sind Kratzer oder Vertiefungen vorhanden, sollte das Lager unbedingt ersetzt werden.

Fehleranalyse Welle / Achse:

In einigen Fällen ist es auch möglich, dass sich an der Spitze der Welle / Achse ein Grat befindet. Auch hier ist es notwendig, dass die Spitze wortwörtlich „unter die Lupe“ genommen wird. Ist ein Grat zu erkennen, sollte dieser vorsichtig mit feinem Schleifpapier entfernt werden.

Fehleranalyse Flügelrad:

Bei zerlegbaren Flügelrädern werden die Flügel mit dem Flügelschaft in die Nabe gesteckt. Durch vorsichtiges Drehen an den Flügelenden, kann der Anstellwinkel der Flügelblätter verändert werden.
Sind die Flügelblätter zu flach oder zu steil eingestellt, kann auch dies dazu führen, dass sich die Pyramide nicht mehr richtig dreht. Die aufsteigende warme Luft der Kerzen wird bei zu flach gestellten Flügeln gestaut oder strömt bei zu steil gestellten Flügel einfach durch diese hindurch.

Hilfreiche Tipps:

Beim Transport oder beim Verpacken der Pyramide nach der Weihnachtszeit sollte die Welle / Achse immer aus dem Lager gehoben werden. Damit wird das Zerkratzen des Lagers durch die Spitze der Welle / Achse verhindert. Für den Transport können unter dem untersten Drehteller zwei kleine Stückchen Schaumgummi geklemmt werden. Das schützt das Lager und auch die Lackierung der Pyramide.
Setzen Sie die Welle / Achse stets vorsichtig in das Lager ein. Wird die Wellenspitze auf das Lager fallen gelassen, kann das zu Absplitterungen auf der Glasoberfläche führen und das Glaslager zerstören.
In regelmäßigen Abständen sollte zudem ein Tropfen Maschinenöl (z.B. Nähmaschinenöl) in das Glaslager gegeben werden. Das sorgt für einen reibungsarmen und ruhigen Lauf der Spitze im Lager.

Einsetzen einer Metallachse in eine Holzwelle

Einsetzen einer Metallachse in eine Holzwelle

Montageanleitung:

Die Welle aus Stahl (2) wird in das zentriert gebohrte Loch der Holzwelle (1) eingesetzt. Dabei ist der Durchmesser der Bohrung in der Holzwelle so zu wählen, dass die Welle aus Stahl einen festen Sitz in der Holzwelle aufweist. Wie tief die Stahlwelle in die Holzwelle eingelassen wird, ist abhängig vom Abstand der Holzachse zum Lager der Pyramide.

Die Wahl des Stahllagers (3) ist abhängig vom Durchmesser der Stahlwelle und der Größe der Pyramide sowie dem Gesamtgewicht der Welle mit den Drehteller(n). Das Stahllager sollte regelmäßig mit Maschinenfett oder Maschinenöl geschmiert werden.

Aufgrund der runden Spitze an der Welle aus Stahl besteht eine relativ geringe Reibung zwischen der Spitze der Stahlachse und dem Stahllager. Bei regelmäßiger Schmierung kann die Wirkungsweise dieser Konstruktion durchaus mit der eines Kugellagers verglichen werden.

Einsetzen eines Drahtstiftes in eine Holzwelle

Einsetzen eines Drahtabschnitt in eine Holzwelle

Montageanleitung:

Der Drahtabschnitt (2) wird in das zentriert gebohrte Loch der Holzwelle (1) eingesetzt. Dabei ist der Durchmesser der Bohrung in der Holzwelle so zu wählen, dass der Drahtstift einen festen Sitz in der Holzwelle aufweist. Wie tief der Metallstift in die Holzwelle eingelassen wird, ist abhängig vom Abstand der Holzachse zum Lager der Pyramide.

Die Wahl des Glaslagers (3) ist abhängig von der Größe der Pyramide sowie dem Gesamtgewicht der Welle mit den Drehteller(n). Das Glaslager sollte regelmäßig mit einem Tropfen Maschinenöl geschmiert werden.

Verbinden einer Pyramidenwelle aus Holz mit einem Pyramidenmotor

Verbindung von Pyramidenwelle und Pyramidenmotor

Montageanleitung:

Die Kupplung Vulkollan (3) ist auf einer Seite geschlossen. Auf der anderen Seite ist ein Öffnung (Bohrung) eingelassen. Mit der Öffnung wird die Kupplung Vulkollan auf die Welle des Pyramidenmotors (4) gesteckt. Sollte es notwendig sein, dann kann die Kupplung auf der geöffneten Seite auch gekürzt werden, um diese beispielsweise an die baulichen Gegebenheiten anzupassen.
Bei Verwendung einer Holzwelle (1) sollte an deren Ende ein Nagel mit Rundkopf (2) geschlagen werden.

Wichtiger Hinweis:

Ein Rundstab aus Holz ist als Achse oder Welle für eine Pyramide bis zu einer Länge von höchstens 30 cm geeignet. Es ist auch möglich, eine lange Holzwelle zum Beispiel zwischen den Drehtellern zu stückeln, so dass mehrere Kürzere Holzwellen zu einer langen Holzwelle zusammengesetzt werden.
Für längere Achsen oder Wellen ist es aber immer empfehlenswert, einen Stab aus Metall (Stahl oder Messing) zu verwenden.
Grund: Bei Temperatur- und Feuchtigkeitsschwankungen verzieht bzw. verbiegt sich der Rundstab aus Holz und die Achse fängt an zu eiern. Und gerade bei Holzachsen die länger als 30 cm sind, tritt dieser Effekt besonders deutlich hervor und lässt sich kaum vermeiden.

Die hier dargestellte Bauweise verhindert bei Stillstand der Pyramide (z.B. beim Hineingreifen oder Hineinfliegen des Wellensittichs) ein Überhitzen und damit die mögliche Zerstörung des Pyramidenmotors. Das Eigengewicht der Pyramidenwelle, der Drehteller, der Bestückung und des Flügelrades ist vollkommen ausreichend, um die Weihnachtspyramide zum Laufen zu bringen.

Verbinden einer Pyramidenwelle aus Metall mit einem Pyramidenmotor

Verbindung einer Welle aus Metall mit einem Pyramidenmotor

Montageanleitung:

Die Kupplung Vulkollan (2) ist auf einer Seite geschlossen. Auf der anderen Seite ist ein Öffnung (Bohrung) eingelassen. Mit der Öffnung wird die Kupplung Vulkollan auf die Welle des Pyramidenmotors (3) gesteckt. Sollte es notwendig sein, dann kann die Kupplung auf der geöffneten Seite auch gekürzt werden, um diese beispielsweise an die baulichen Gegebenheiten anzupassen.

Hat die Pyramidenwelle (1) eine scharfe Spitze, dann muss diese unbedingt stumpf gemacht werden, da die Wellenspitze sonst das Material der Kupplung zerstören würde.
Nachdem der Motor mit der Grundplatte der Pyramide verbunden wurde, kann die Welle direkt auf die Kupplung gesetzt werden. Es ist keine weitere Fixierung der Welle durch zum Beispiel Schrauben oder Klebstoff notwendig.

Denn die hier dargestellte Bauweise verhindert bei Stillstand der Pyramide (z.B. beim Hineingreifen oder Hineinfliegen des Wellensittichs) ein Überhitzen und damit die mögliche Zerstörung des Pyramidenmotors. Das Eigengewicht der Pyramidenwelle, der Drehteller, der Bestückung und des Flügelrades ist vollkommen ausreichend, um die Weihnachtspyramide zum Laufen zu bringen.

Verbinden einer langen Pyramidenwelle aus Metall mit einem Pyramidenmotor

Verbindung einer Welle aus Metall mit einem Pyramidenmotor

Montageanleitung:

Die Kupplung mit Achsaufnahme kommt insbesondere bei großen Pyramiden zum Einsatz. Ziel ist es, die Pyramidenwelle mittels der Stellringe auf der Kupplung zu fixieren, so dass die Welle nicht von der Kupplung rutschen kann. Bei kleineren Pyramiden ist diese Fixierung der Welle nicht zwingend notwendig.

Die Kupplung mit Achsaufnahme (2) besteht aus einer Kupplung Vulkollan und zwei Stellringen mit Madenschraube. Die Stellringe sind fest mit der Kupplung Vulkollan verbunden.
Die Stellringe haben einen Innendurchmesser von 5 mm bzw. 6 mm. Der Stellring mit Durchmesser 5 mm wird auf die Achse des Pyramidenmotors (3) gesetzt und mit der Madenschraube fixiert. In den Stellring mit Durchmesser 6 mm wird die Pyramidenwelle (1) gesteckt.

Hat die Pyramidenwelle eine scharfe Spitze, dann muss diese unbedingt stumpf gemacht werden, da die Wellenspitze sonst das Material der Kupplung zerstören würde.

Nachdem der Motor mit der Grundplatte der Pyramide verbunden wurde, kann die Welle in den 6 mm Stellring gesetzt werden.
Die Fixierung der Pyramidenwelle im Stellring mittels der Madenschraube ist nicht notwendig und aus Sicherheitsgründen auch nicht empfehlenswert.
Denn bei einem Stillstand der Pyramide (z.B. beim Hineingreifen oder Hineinfliegen des Wellensittichs) sind körperliche Verletzungen wahrscheinlich. Zudem kann auch der Pyramidenmotor, wie auch die Pyramide selbst, Schaden nehmen. Ist die Verbindung hingegen nicht fixiert, dann kann bei einem Unfall die Welle auf der Kupplung rutschen.
Das Eigengewicht der Pyramidenwelle, der Drehteller, der Bestückung und des Flügelrades ist vollkommen ausreichend, um eine für die Drehbewegung ausreichende Verbindung zwischen Kupplung und Welle herzustellen.

Aufsetzen eines Flügelrades auf eine Holzwelle

Aufsetzen eines Flügelrades auf eine Holzwelle

Montageanleitung:

Der Drahtabschnitt (2) wird in das zentriert gebohrte Loch der Holzwelle eingesetzt bzw. eingeschlagen. Dabei ist der Durchmesser der Bohrung in der Holzwelle (3) so zu wählen, dass der Drahtabschnitt einen festen Sitz in der Holzwelle aufweist.

Die Wahl des Flügelrades (1) ist abhängig von der Größe der Pyramide. Wichtig ist, dass das Flügelrad einen größeren Durchmesser als der Durchmesser der untersten Kerzen aufweist. In der Regel sollte der Durchmesser des Flügelrades 5cm bis 15cm größer als der der Kerzen sein. Grund: Ist der Durchmesser des Flügelrades zu klein gewählt, dann strömt der größte Teil der aufsteigenden warmen Luft, der durch die brennenden Wachskerzen erzeugt wird, einfach am Flügelrad vorbei. Dadurch dreht sich die Pyramide nur sehr schlecht bzw. gar nicht.
Aus rein optischen Gründen sollte auch bei einer elektrisch betriebenen Pyramide (Motor mit Glühlampen) der Durchmesser des Flügelrades größer als der Durchmesser der unteren Kerzen (Glühlampen) sein.

Für dieses Montagebeispiel können auch zerlegbare Flügelräder verwendet werden. Bei diesen Flügelrädern werden die Pyramidenflügel in die Flügelnabe eingesteckt.


Verlängerung einer Stahlwelle mit Ø 6 mm

Verlängerung einer Pyramidenachse aus Stahl

Montageanleitung:

Am oberen Ende einer jeden Welle (1 und 3) mit Durchmesser 6 mm befindet sich eine Zentrierbohrung mit den Massen 3 x 12 mm. In diese Bohrung kann ein entsprechend zugeschnittener Stahlstift (2) mit Durchmesser 3 mm eingesetzt werden. Als Verbindungsstift kann auch ein entsprechend zugeschnittener Abschnitt einer Pyramidenachse mit Ø 3 mm verwendet werden.

Die so geschaffene Verbindung kann mittels einer Hartlötung dauerhaft fixiert werden. Allerdings sollte auch eine Klebung der Verbindung mit einem hochwertigen Alles- oder Sekundenkleber vollkommen ausreichend sein.

Zum Schluss wird die Pyramidenwelle auf die gewünschte Länge zugeschnitten.

Einsetzen einer Lampenfassung aus Metall in eine Kerzenhalterung aus Holz

Einsetzen einer Elektrofassung in eine Holztülle

Montageanleitung:

Nachdem das Elektro-Kabel an die Fassung (2) angeschlossen (gelötet) wurde, wird die Lampen-Fassung in die Kerzenhalterung (3) eingesetzt.

In die Fassung kann eine Glühlampe Riffelkerze (1), eine Glühlampe Kleinschaftkerze (1), eine Glühlampe Schaftkerze, eine Glühlampe Flammenkerze oder eine andere Glühlampe mit Fassung E 10 mit der entsprechenden Spannung eingeschraubt werden.

Einsetzen einer Lampen-Fassung aus Kunststoff in eine Kerzenhalterung aus Holz

Einsetzen einer Kunststoff-Fassung in eine Kerzenhalterung aus Holz

Montageanleitung:

Zunächst wird das Elektro-Kabel an die Kunststoff-Fassung (2) angeschlossen. Dabei wird das Elektrokabel seitlich oder von unten eingesteckt. Hierfür kann die Fassung geöffnet (aufgeklappt) werden.

Nun wird die verkabelte Kunststoff-Fassung in die Kerzenhalterung (3) eingesetzt.

In die Fassung aus Kunststoff kann eine Glühlampe Riffelkerze (1), eine Glühlampe Kleinschaftkerze (1), eine Glühlampe Schaftkerze, eine Glühlampe Flammenkerze oder eine andere Glühlampe mit Fassung E 10 mit der entsprechenden Spannung eingeschraubt werden.

Einsetzen einer Fassung mit Kontakten in einen Kunststoff-Schaft

Einsetzen einer Kunststoff-Fassung mit Kontakten in einen Schaft aus Kunststoff

Montageanleitung:

Zunächst wird das Elektro-Kabel an die Kontakte (3) angeschlossen.
Die Kontakte werden nun in die Fassung E 10 (2) von der Seite eingesteckt.

Nun wird die verkabelte Fassung in den Kunststoff-Schaft (4) eingesetzt.

In die Fassung kann eine Glühlampe Riffelkerze (1), eine Glühlampe Flammenkerze (1) oder eine andere Glühlampe mit Fassung E 10 mit der entsprechenden Spannung eingeschraubt werden.

Aufbau einer Reihenschaltung für Schwibbogen oder Pyramide

Reihenschaltung einer Schwibbogenbeleuchtung

Montageanleitung:

Die links im Bild dargestellte Reihenschaltung entspricht mit den Fassungen E 10 für Kunststoff-Schaft und Iso-Hülse, den Kabeln mit Kontakten und der Anschlussleitung einigen der Bauteilsätze für die Beleuchtung von Pyramide und Schwibbogen, die wir in unserem Shop anbieten.
Natürlich können für eine Reihenschaltung auch die Elektrofassung E 10 mit Lötfahne, die Elektrofassung E 10 ohne Lötfahne, die Elektrofassung E 5,5 mit Lötfahne oder die Elektrofassung E 10 aus Kunststoff verwendet werden. Bei diesen Fassungen werden die Kabel dann nicht mittels Kontakten verbunden, sondern das blanke Kabel wird verlötet bzw. eingeklemmt (Elektrofassung aus Kunststoff).

Bei einer Reihenschaltung wird die erste Fassung mit einem Kabel, das von der Anschlussleitung kommt, verbunden. Von der ersten Fassung wird dann ein Kabel zur zweiten Fassung gezogen und angeschlossen. Und von der zweiten Fassung folgt dann ein Kabel zur dritten Fassung. Dieser Vorgang wird soweit fortgesetzt, wie Fassungen vorhanden sind.
Das Kabel aus der letzten Fassung wird dann zum Anschlusskabel zurück geführt. Mittels einer Buchsenklemme (Doppellisterklemme 230 V) werden das Anschlusskabel und die beiden Kabel aus der Reihenschaltung miteinander verbunden.
Die Anzahl der Fassungen (Brennstellen) kann dabei beliebig gewählt werden. Entscheidend ist nur die Spannung der Glühlampen, da sich bei der Reihenschaltung die Netzspannung (230 V) durch die Anzahl der Glühlampen teilt. Bei 10 Fassungen werden demnach 10 Glühlampen mit einer Spannung von 23 V benötigt (230 V Netzspannung / 10 = 23 V Lampenspannung).

Achtung: Die fertige Reihenschaltung sollte vor Inbetriebnahme von einem Elektrofachmann überprüft werden. Hochspannungsgefahr!!!

Abstandhalter im Doppelschwibbogen

Einbau eines Abstandhalters in einen Doppelschwibbbogen

Montageanleitung:

Die Abstandhalter (1) werden auf die Innenseite einer Sperrholzplatte (3) des Doppelschwibbogens geklebt. Die Anordnung der Abstandhalter auf der Innenseite des Schwibbogens entspricht der späteren Anordnung der Glühlampen (4) der Lichterkette im Doppelschwibbogen.

Die Glühlampen, die man auch als Pisellokerze bezeichnet, werden nun in die Abstandhalter eingesteckt. Es sollte darauf geachtet werden, dass das Elektro-Kabel von außen nicht sichtbar ist und vom Sperrholz des Schwibbogens verdeckt wird.

Zum Verschrauben der beiden Schwibbogenteile wird ein Rundholz (2) mit einem Durchmesser von 10 mm auf die Länge der Abstandhalter zugeschnitten. Die Anzahl der Rundhölzer ist dabei abhängig von der Größe des Schwibbogens. Auf der später sichtbaren Seite (Raumseite) werden die Rundhölzer mit der Innenseite der Sperrholzplatte verklebt. In die andere Sperrholzplatte (Fensterseite) werden entsprechend der Anordnung der Rundhölzer kleine Löcher für die Holzschrauben gebohrt. Nun kann die Rückseite mit der Vorderseite des Schwibbogens verschraubt werden.

Wechsel des Glaskörpers bei einer Pisellokerze (Glühlampe Lichterkette)

Austausch eines Glaskoerpers bei einer Pisellokerze

Montageanleitung:

Beim Wechsel einer Glühlampe für eine Lichterkette hat man oftmals das Problem, dass der Sockel der neuen Glühlampe (Pisllokerze) nicht in die Fassung der Lichterkette passt. In den meisten Fällen lässt sich dieses Problem jedoch beheben, indem ganz einfach der Glaskörper ausgetauscht wird.

Vorgehensweise: Zunächst werden die Kontakte am Fuß des Sockels bei der alten Glühlampe und der neuen Glühlampe vorsichtig nach unten aufgebogen. Danach wird der Glaskörper aus dem jeweiligen Sockel heraus gezogen. Um ein Vertauschen zu vermeiden, sollte der alte und defekte Glaskörper umgehend entsorgt werden.
Anschließend wird der neue Glaskörper in den alten Sockel der Glühlampe eingesteckt. In welche Richtung (+ oder - Pol) der Glaskörper in den Sockel eingesteckt wird, ist dabei vollkommen egal.
Am Ende werden die beiden Kontaktdrähte wieder vorsichtig nach oben gebogen.
Nun kann der alte Sockel mit dem neuen Glaskörper in die Fassung der Lichterkette eingesteckt werden.

Wichtiger Hinweis: Diese relativ einfach Lösung für ein oft auftretendes Problem ist natürlich nur möglich, wenn der neue Glaskörper im Durchmesser (darf nicht zu groß sein) und in der Länge dem alten Glaskörper entspricht. Gerade bei der Länge der Anschlüsse kann es vorkommen, dass die Kontaktdrähte des neuen Glaskörpers zu kurz sind und gar nicht bzw. kaum aus dem neuen Sockel heraus ragen. Sind die Kontaktdrähte etwas zu lang, so können diese mittels Seitenschneider oder Schere entsprechend gekürzt werden.

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